Grund- und Hauptschule Deizisau

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Grund- und Hauptschule Deizisau

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Die achte Teamolympiade (von Sandra K. und Lennart F.)

Am Freitag, den 09.03.2012 fand die achte Teamolympiade in der Herrmann Ertinger Sporthalle in Deizisau statt. Die Schüler trafen sich um 8:25 Uhr in der Schule. Dort wurden sie von ihren Betreuern empfangen und erfuhren die Regeln. Danach stellten sie sich nach Klassen auf. Um 8:35Uhr liefen sie gemeinsam los. Als die Schüler in der Halle ankamen, teilten sie sich in die Kabinen auf und zogen sich um. Nach ein paar Minuten versammelten sie alle Teilnehmer in der neuen Sporthalle und die Klassen machten das Aufwärmprogramm. Mit dem Lied „Honkey Cokey“ wärmten sich alle Anwesenden auf. Dann ging es endlich los! Alle Schüler waren aufgeregt, denn sie hatten gute Konkurrenten. In der Halle erwarteten die Schüler 12 Stationen. Hier eine kleine Auswahl:

Zum einen gab es das „Skispringen“. Dazu nutzen die Kinder zwei Bänke und zwei Teppichfließen, die Bänke waren an der Sprossenwand eingehakt. Die Fließen nutzen sie als Ski, auf die sie sich stellten und die Bänke hinunter sausten. Das weiteste Ziel betrug 3 m und gab viele Punkte.

Als nächstes wollen wir den „Windschattenslalom“ erklären. Es standen viele Hütchen in einer Reihe. Man benötigte einen Eishockeyschläger und einen Tennisball, zudem auch noch ein Seil. Das Seil legte man dem Vordermann um die Hüfte und der Vordermann nahm den Eishockeyschläger in die Hand und spielte mit dem Hockeyschläger um die Hütchen. Der Hintermann hob das Seil fest und lief hinter ihm. Als die Paare am Ende angekommen waren, wechselten sie und liefen zurück.

Eine andere Station hieß „Tarzan“. Die Kinder nahmen einen Ball zwischen die Füße und hielten sich an Tauen fest, schwangen zu einem umgedrehten Kästchen und ließen den Ball im Idealfall in das Kästchen fallen.

Beim „Balancieren“ hatten die Kinder viel Spaß, denn sie mussten verkleidet über eine umgedrehte Bank laufen. Dazu benötigten sie einige Matten, einen Regenschirm und zwei Hemden. Die Kinder mussten die Hemden überziehen und den Regenschirm in die Hand nehmen. So liefen alle Kinder über die Bank. Einmal Balancieren gab einen Punkt.

Um Gleichgewicht ging es auch bei der „Hocker-Staffette“. Dort musste man Hocker hintereinander legen und sich darauf stellen. Man hatte 10 Hocker zur Verfügung. Den hinteren Hocker gab das hinterste Kind nach vorne. Das vorderste Kind legte ihn hin und stieg darauf. So rutschte die ganze Gruppe stückweise vor.

Nun war die Siegerehrung an der Reihe. Alle waren schon sehr gespannt auf ihre Ergebnisse. Aber bevor sie es erfuhren, mussten alle noch einen „Honkey Cokey“ tanzen. Nach dem Lied fing es aber endlich an. Mit gespannten Blicken schauten die Kinder Frau Haberkorn an. Man sah erfreute, erstaunte und auch enttäuschte Gesichter. Frau Haberkorn vergab noch die Urkunden, dann gingen sich alle umziehen. Die meisten wurden von ihren Eltern abgeholt, aber manche mussten auch laufen. Ein anstrengender Tag ging zu Ende!

 

Erneut zweiter Platz bei „Jugend trainiert für Olympia“


Beim Kreisentscheid der Klassen 1 / 2 im Fußball belegte die Mannschaft der GHS Deizisau einen hervorragenden zweiten Platz. Im ersten Gruppenspiel traf man auf die Mannschaft aus Plochingen. Diese wurde klar beherrscht und mit 3 : 0 geschlagen. Im zweiten Gruppenspiel traf man auf Hochdorf, die spielerisch beste Mannschaft des Turniers. Unsere Mannschaft schlug sich hervorragend und unterlag unglücklich mit 0 : 1, denn unmittelbar nach der Schlußsirene erzielten wir den nicht mehr zählenden Ausgleichstreffer. Im dritten Gruppenspiel besiegte man Bernhausen II mit 1 : 0, wobei allerdings größte Torchancen vergeben wurden. Im letzten Gruppenspiel bot unsere Mannschaft eine schwächere Leistung und unterlag knapp mit 1 : 2. Durch die bessere Tordifferenz qualifizierte man sich aber als Gruppenzweiter für das Halbfinale. Dort traf man auf die Mannschaft von Bernhausen I. Nach Spielende trennte man sich 0 : 0, so dass ein 9-Meter-Schießen um den Einzug ins Finale durchgeführt werden musste. Unsere Jungen behielten die Nerven und siegten mit

3 : 2. Nun traf man im Endspiel erneut auf Hochdorf. In einem dramatisch verlaufenen Spiel ging Hochdorf zweimal in Führung, die unsere Mannschaft aber jeweils postwendend ausglich. So trennte man sich nach Spielschluß 2 : 2 unentschieden. Nun musste eine Verlängerung entscheiden. Hochdorf war die glücklichere Mannschaft und erzielte noch zwei Treffer zum 4 : 2 Endstand und errang die Kreismeisterschaft.

 

Zweiter Platz bei der Kreismeisterschaft

Beim Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ der Klassen 3 / 4 startete die GHS Deizisau mit einer Mannschaft. Unter 16 teilnehmenden Mannschaften musste man in der Gruppen-phase unbedingt Gruppensieger werden, um das Halbfinale zu erreichen. Zunächst musste man gegen die GHS Bisssingen antreten. In diesem Spiel kassierte man ganz schnell einen 2 : 0 Rückstand. Nun bäumte sich aber unser Team auf und erreichte noch einen knappen

 4 : 3 Sieg. Im zweiten Spiel hatte man mit der Mannschaft der Bruckenackerschule II aus Bernhausen keine Mühe und gewann klar mit 4 : 0. Vor dem letzten Gruppenspiel war klar, dass man gegen die GHS Neuffen I unbedingt gewinnen musste, denn unser Gegner war ebenfalls ungeschlagen, hatte aber die bessere Tordifferenz. Das Spiel wogte lange hin und her. Nach dem 2 : 2 Zwischenstand erzielte unsere Mannschaft ein Tor zum 3 : 2. Nun drängte unser Gegner sehr stark, doch kurz vor Spielende schlossen unsere Jungs einen schönen Konter zum 4 : 2 Erfolg ab. Im Halbfinale traf man auf die Bruckenackerschule I. Unsere Mannschaft war überlegen und gewann zwar knapp aber sicher mit 2 : 1.

Nun traf man im Endspiel auf die Lerchenäckerschule aus Esslingen. Dieses Spiel war der Höhepunkt des gesamten Turniers. Keine Mannschaft konnte sich wesentliche Vorteile erspielen, so dass es am Schluß nach einem dramatisch verlaufenen Spiel 3 : 3 stand. Nun gab es eine Verlängerung von 5 Minuten. Hier erzielte die Lerchenäckerschule die 4 : 3 Führung und konnte sie trotz einiger Großchancen unserer Mannschaft über die Zeit retten.

Durch diesen hervorragenden 2. Platz qualifizierte sich unsere Mannschaft für die Oberschulamtsmeisterschaft, die im Juni in Waiblingen ausgetragen wird.

 

Neues Modell findet großes Interesse

GHS Deizisau informiert über die Gemeinschaftsschule und zeigt Einblicke in die eigene Unterrichtsarbeit


Normalerweise finden die Veranstaltungen der Schule im Musiksaal des Neubaus statt, doch dieser reichte dieses Mal bei weitem nicht aus, um dem Besucherandrang für die Informationsveranstaltung

gerecht zu werden. Ca. 160 Interessierte, vor allem Eltern der Grundschüler, wollten mehr über die Gemeinschaftsschule und deren Unterrichtsformen erfahren. Deshalb kamen sie in die Schulturnhalle der GHS Deizisau.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch die Trommelgruppe der Schule „Djembe Beat“ machte BM Thomas Matrohs in seinem Grußwort deutlich, dass der GHS Deizisau bereits durch den 7. Platz auf Landesebene beim Deutschen Schulpreis bescheinigt wurde, welche innovativen Wege sie auch im Bereich selbständiger Lernformen geht. Er forderte die Eltern auf, sich engagiert an der Diskussion um die Gemeinschaftsschule zu beteiligen. Die beiden Elternvertreter machten in ihrem Grußwort vor allem darauf aufmerksam, wie wichtig eine Sekundarstufe I für das Gemeinschaftsleben am Ort sein kann. Im anschließenden Referat von Herrn Dr. Martin Kenner über bundesweite Schulkonzepte erhielten die Zuhörer ein breites Informationsangebot über individuelle Lernmöglichkeiten, die es bereits in der Reformpädagogik der 1920er Jahre gab. Der Schulleiterin Angela Haberkorn war es in Ihren Vortrag wichtig, dass die Eltern exakte Informationen zu den Eckpunkten der Gemeinschaftsschule und zu individuellen Lernkonzepten erhalten. Denn sie müssen sich vorstellen können, wie ihr Kind in der Gemeinschaftsschule lernt.

Daher machte die Schule an diesem Abend auch ein besonderes Angebot: Alle Eltern und Interessierte konnten einen Einblick in individuelle Lernformen in den einzelnen Klassenzimmern erhalten. Dem Kollegium in diese Arbeitsweise nicht fremd. Bereits seit längerer Zeit wird Wert auf ein breites individuelles Förderangebot gelegt. Portfolioordner, Lerntagebücher, Diagnoseverfahren und ähnliches konnten die Eltern ansehen und mit dem Kollegium diskutieren. „Auch die starken Schüler haben tatsächlich Freude daran, den Schwächeren etwas zu erklären. Außerdem verfestigt sich das Wissen bei ihnen selbst nochmals viel besser,“ erklärt eine Lehrerin. Als sich eine Mutter verabschiedete meinte sie: „Das war jetzt sehr interessant. Ich wäre gerne noch einmal Schülerin.“

 


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